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GASTAUFNAHME- UND VERMITTLUNGSBEDINGUNGEN DER LÜNEBURGER HEIDE GMBH

Sehr geehrte Gäste der Lüneburger Heide,
die Lüneburger Heide GmbH, nachstehend "LHG" abgekürzt, vermittelt Unterkünfte von „Gastgebern“ (Hotels, Gasthäuser, Pensionen, Privatzimmer und Ferienwohnungen), in den Landkreisen Celle, Harburg, Heidekreis, Lüneburg und Uelzen. Die nachfolgenden Bedingungen soweit wirksam vereinbart,

  • - regeln das Vertragsverhältnis zur Vermittlung von Unterkünften zwischen dem Gast und der LHG
  • - und werden Inhalt des im Buchungsfall zwischen dem Gast und dem Gastgeber zu Stande kommenden Gastaufnahme-/Beherbergungsvertrags Bitte lesen Sie diese Bedingungen daher sorgfältig durch.

1. Stellung der LHG, Geltungsbereich dieser Bedingungen

1.1. Die LHG hat, soweit keine anderweitigen Vereinbarungen ausdrücklich getroffen wurden, lediglich die Stellung eines Vermittlers und schuldet die ordnungsgemäße Vermittlung der Unterkünfte Sie veranstaltet selbst keine Reisen im Sinne der §§ 651a ff BGB und erbringt keine Unterkunftsleistung. Sie haftet nicht für die Angaben des Gastgebers zu Preisen und Leistungen. Eine etwaige Haftung der LHG aus dem Vermittlungsvertrag bleibt hiervon unberührt. Beim Zustandekommen einer Buchung entsteht der die Leistung betreffende Vertrag ausschließlich zwischen dem Gast und dem jeweiligen Gastgeber.

1.2. Die vorliegenden Bedingungen gelten für alle Buchungen von Unterkünften, bei denen Buchungsgrundlage das von der LHG herausgegebene Gastgeberverzeichnis und bei Buchungen auf der Grundlage der entsprechenden Angebote auf den Webseiten der LHG.

1.3. Der Gastaufnahme-/Beherbergungsvertrag kommt zwischen dem Gast und dem Gastgeber zustande. Den Gastgebern bleibt es vorbehalten, mit dem Gast im Einzelfall andere als die vorliegenden Gastaufnahmebedingungen zu vereinbaren, bzw. individuelle und abweichende Vereinbarungen von diesen Gastaufnahmebedingungen zu treffen.

1.4. Die vorliegenden Gastaufnahmebedingungen gelten nicht für Verträge über Pauschalangebote, Verträge über Gästeführungen oder sonstige Angebote des Gastgebers oder der LHG.

2. Vertragsschluss

2.1. Erteilung eines Buchungsauftrages
Der verbindliche Auftrag an LHG, eine Unterkunft zu besorgen, erfolgt über die Internetseite http://www.lueneburger-heide.de. Der Auftrag kann durch den Gast schriftlich, mündlich, fernmündlich oder online (durch Anklicken des Buttons „Kostenpflichtig buchen“) erfolgen. An den Buchungsauftrag ist der Gast bis zur Annahme oder Ablehnung des Auftrages durch den Gastgeber gebunden. Die Annahme des Auftrags erklärt der Gastgeber durch eine Buchungsbestätigung. Die Buchungsbestätigung kann mündlich erklärt werden (auch am Telefon) oder wird per Post, Fax oder E-Mail versandt.

2.2 LHG ist nicht bevollmächtigt, Vereinbarungen zu treffen, Auskünfte zu geben oder Zusicherungen zu machen, die den vereinbarten Inhalt des Vertrages zwischen dem Gast und dem Gastgeber abändern, über die vertraglich vom Gastgeber zugesagten Leistungen hinausgehen oder im Widerspruch zur Unterkunfts- und Leistungsbeschreibung des Gastgebers stehen.

2.3 Bei der Buchung durch Vereine, Verbände, Firmen, Behörden und Institutionen ist Auftraggeber, Vertragspartner des Gastaufnahmevertrages und Zahlungspflichtiger ausschließlich diese/dieser, nicht der einzelne Teilnehmer, soweit etwas anderes mit dem Gastgeber nicht ausdrücklich vereinbart wird.

3. Unverbindliche Reservierungen

3.1. Für den Gast unverbindliche Reservierungen, von denen er kostenlos zurücktreten kann, sind nur bei entsprechender ausdrücklicher Vereinbarung zwischen dem Gast auf der einen und der LHG oder dem Gastgeber auf der anderen Seite möglich.

3.2. Ist eine für den Gast unverbindliche Reservierung vereinbart, so wird die gewünschte Unterkunft zur Buchung durch den Gast bis zum vereinbarten Zeitpunkt, längstens jedoch 14 Tage nach Abschluss dieser Vereinbarung, freigehalten. Der Gast hat bis zu diesem Zeitpunkt der LHG bzw. dem Gastgeber Mitteilung zu machen, falls die Reservierung für ihn als verbindliche Buchung behandelt werden soll. Geschieht dies nicht, entfällt die Reservierung ohne weitere Benachrichtigungspflicht der LHG oder des Gastgebers. Erfolgt die Mitteilung fristgerecht, so kommt mit deren Zugang beim Gastgeber ein für diesen und den Gast rechtsverbindlicher Gastaufnahmevertrag zu Stande.

4. Preise und Leistungen, Minderjährige, Umbuchungen

4.1. Die im Prospekt angegebenen Preise sind Endpreise und schließen die gesetzliche Mehrwertsteuer und alle Nebenkosten ein, soweit bezüglich der Nebenkosten nichts anders angegeben ist. Kurtaxe sowie Entgelte für verbrauchsabhängig abgerechnete Leistungen (z.B. Strom, Gas, Wasser, Kaminholz) und für Wahl- und Zusatzleistungen können gesondert anfallen und ausgewiesen sein.

4.2. Die vom Gastgeber geschuldeten Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit dem gültigen Prospekt bzw. der Objektbeschreibung sowie aus etwa ergänzend mit dem Gastausdrücklich getroffenen Vereinbarungen. Dem Gastwird empfohlen, ergänzende Vereinbarungen schriftlich zu treffen.

4.3. Bei mitreisenden Minderjährigen ist von der Leistungspflicht des Gastgebers ohne ausdrückliche diesbezügliche Vereinbarung nicht die Übernahme einer Aufsichtspflicht umfasst. Die Aufsichtspflicht obliegt, insbesondere unter Beachtung allgemeiner oder konkreter Hinweise zur örtlichen Verhältnissen und Gefahrenquellen (auch in einer Haus- oder Hofordnung) ausschließlich den Eltern, bzw. den mitreisenden erwachsenen Begleitpersonen.

4.4. Für Umbuchungen (Änderungen bezüglich der Unterkunftsart, des An- und Abreisetermins, der Aufenthaltsdauer, der Verpflegungsart, bei gebuchten Zusatzleistungen und sonstigen ergänzenden Leistungen), auf deren Durchführung kein Rechtsanspruch besteht, kann der Gastgeber ein Umbuchungsentgelt von € 20,00 pro Änderungsvorgang verlangen. Dies gilt nicht, wenn die Änderung nur geringfügig ist. Ebenfalls kann die LHG ein Bearbeitungsentgelt von € 20,00 pro Änderungsvorgang erheben.

5. Zahlung

5.1. Nach Vertragsschluss ist eine Anzahlung zu leisten. Diese beträgt, soweit nichts anderes im Einzelfall vereinbart ist, 15% des Gesamtpreises aus den Unterkunftsleistungen und den gebuchten Zusatzleistungen. Sie ist, entsprechend den Angaben in der Buchungsbestätigung, entweder an die LHG als Inkassobevollmächtigte des Gastgebers oder direkt an den Gastgeber zu bezahlen.

5.2. Die Fälligkeit der Restzahlung richtet sich nach der zwischen dem Gast und dem Gastgeber getroffenen und in der Buchungsbestätigung vermerkten Regelung. Ist eine besondere Vereinbarung nicht getroffen worden, so ist der gesamte Unterkunftspreis einschließlich der Entgelte für Nebenkosten und Zusatzleistungen zum Aufenthaltsende zahlungsfällig und an den Gastgeber zu bezahlen.

5.3. Der Gastgeber kann bei Aufenthalten von mehr als 1 Woche nach deren Ablauf die Vergütung für zurückliegende Aufenthaltstage sowie für Zusatzleistungen (z.B. im Unterkunftspreis nicht enthaltene Verpflegungsleistungen, Entnahmen aus der Minibar) abrechnen und zahlungsfällig stellen.

5.4. Zahlungen sind generell in bar oder durch Überweisung zu entrichten. Zahlungen in Fremdwährungen und mit Verrechnungsscheck sind nicht möglich. Kreditkartenzahlungen sind nur möglich, wenn dies vereinbart oder vom Gastgeber allgemein durch Aushang angeboten wird. Zahlungen am Aufenthaltsende sind nicht durch Überweisung möglich.

5.5. Erfolgt durch den Gast eine vereinbarte Anzahlung trotz Mahnung des Gastgebers mit Fristsetzung nicht oder nicht vollständig, so ist der Gastgeber, soweit er selbst zur Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist und soweit kein gesetzliches oder vertragliches Zurückbehaltungsrecht des Gastes besteht, berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und den Gast mit Rücktrittskosten gemäß Ziff. 6 dieser Bedingungen zu belasten.

6. Rücktritt und Nichtanreise

6.1. Der Gast kann jederzeit vor Beginn des Aufenthaltes in der gebuchten Unterkunft vom Vertrag mit dem Gastgeber zurücktreten. . Die Rücktrittserklärung kann sowohl gegenüber der LHG als auch gegenüber dem Gastgeber erklärt werden. Aus buchungstechnischen Gründen wird darum gebeten, die Rücktrittserklärung an die LHG (nicht an den Gastgeber) zu richten. Im Interesse des Gastes sollte die Rücktrittserklärung schriftlich erfolgen.

6.2. Der Gastgeber kann im Falle des Rücktritts folgende Entschädigungen verlangen:
Bei einem Rücktritt bis 45 Tage vor der Anreise beträgt die Entschädigung 10 % des vereinbarten Entgelts.
Bei einem Rücktritt ab 44 bis 22 Tage vor der Anreise beträgt die Entschädigung 25 % des vereinbarten Entgelts.

  • - Bei einem Rücktritt ab 21 bis 15 Tage vor der Anreise beträgt die Entschädigung 40 % des vereinbarten Entgelts.
  • - Bei einem Rücktritt ab 14 bis 7 Tage vor der Anreise beträgt die Entschädigung 50 % des vereinbarten Entgelts.
  • - Bei einem Rücktritt sechs oder weniger Tage vor der Anreise beträgt die Entschädigung 75 % des vereinbarten Entgelts.

6.3. Dem Gastbleibt es ausdrücklich vorbehalten, dem Gastgeber nachzuweisen, dass seine ersparten Aufwendungen wesentlich höher sind, als die vorstehend berücksichtigten Abzüge, bzw. dass eine anderweitige Verwendung der Unterkunftsleistungen oder sonstigen Leistungen stattgefunden hat. Im Falle eines solchen Nachweises ist der Gast nur verpflichtet, den entsprechend geringeren Betrag zu bezahlen.

6.4. Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung wird dringend empfohlen.

7. Bezug und Freimachung der Unterkunft

7.1. Der Bezug der Unterkunft hat zum vereinbarten Zeitpunkt ohne besondere Vereinbarung spätestens bis 18:00 Uhr zu erfolgen.

7.2. Für spätere Anreisen gilt:

  • a) Der Gast ist verpflichtet dem Gastgeber spätestens bis zum Anreisezeitpunkt Mitteilung zu machen, falls er verspätet (später als 18:00 Uhr am Anreisetag) anreist oder die gebuchte Unterkunft bei mehrtägigen Aufenthalten erst an einem Folgetag beziehen will.
  • b) Erfolgt eine fristgerechte Mitteilung nach a) nicht, ist der Gastgeber berechtigt, die Unterkunft anderweitig zu belegen. Für die Zeit der Nichtbelegung gelten die Bestimmungen in Ziff. 6 entsprechend.
  • c) Teilt der Gast eine spätere Ankunft mit, hat er die vereinbarte Vergütung, abzüglich ersparter Aufwendungen des Gastgebers auch für die nicht in Anspruch genommene Belegungszeit zu bezahlen, es sei denn, der Gastgeber hat vertraglich oder gesetzlich für die Gründe der späteren Belegung einzustehen oder es liegt ein Fall höherer Gewalt vor.

7.3. Die Freimachung der Unterkunft hat zum vereinbarten Zeitpunkt, ohne besondere Vereinbarung spätestens bis 11:00 Uhr des Abreisetages zu erfolgen. Bei nicht fristgemäßer Räumung der Unterkunft kann der Gastgeber eine entsprechende Mehrvergütung verlangen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt dem Gastgeber vorbehalten.

7.4. Ein Anspruch des Gastes auf Nutzung der Einrichtungen der Unterkunftsstätte (z.B. Wellnessbereich) besteht bei früherer Anreise oder späterer Abreise als zu den vereinbarten Zeiten für Bezug und Freimachung der Unterkunft nur bei entsprechender ausdrücklicher Vereinbarung mit dem Gastgeber.

8. Pflichten des Kunden, Mitnahme von Tieren, Kündigung durch den Gastgeber

8.1. Der Gast ist verpflichtet, die Unterkunft und ihre Einrichtungen sowie alle Einrichtungen des Gastgebers nur bestimmungsgemäß, soweit (wie z.B. bei Schwimmbad und Sauna) vorhanden nach den Benutzungsordnungen und insgesamt pfleglich zu behandeln.

8.2. Der Gast ist verpflichtet, eine Hausordnung oder Hofordnung, die ihm bekannt gegeben wurde oder für die aufgrund entsprechender Hinweise eine zumutbare Möglichkeit der Kenntnisnahme bestand, zu beachten.

8.3. Der Gast ist verpflichtet, auftretende Mängel und Störungen unverzüglich dem Gastgeber anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Eine Mängelanzeige, die nur gegenüber der LHG erfolgt, ist nicht ausreichend. Unterbleibt die Mängelanzeige schuldhaft, können Ansprüche des Gastes ganz oder teilweise entfallen.

8.4. Der Gast kann den Vertrag nur bei erheblichen Mängeln oder Störungen kündigen. Er hat zuvor dem Gastgeber im Rahmen der Mängelanzeige eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen, es sei denn, dass die Abhilfe unmöglich ist, vom Gastgeber verweigert wird oder die sofortige Kündigung durch ein besonderes, dem Gastgeber erkennbares Interesse des Gastes sachlich gerechtfertigt ist oder aus solchen Gründen dem Gast die Fortsetzung des Aufenthalts objektiv unzumutbar ist.

8.5. Für die Mitnahme von Haustieren gilt:

  • a) Eine Mitnahme und Unterbringung von Haustieren in der Unterkunft ist nur im Falle einer ausdrücklichen diesbezüglichen Vereinbarung mit dem Gastgeber zulässig (ob der der Gastgeber diese Möglichkeit vorsieht, ergibt sich aus der Unterkunftsbeschreibung)
  • b) Der Gast ist im Rahmen solcher Vereinbarungen zu wahrheitsgemäßen Angaben über Art und Größe des Haustieres verpflichtet.
  • c) Eine unangekündigte Mitführung von Haustieren oder unkorrekte Angaben zu Art und Größe berechtigen den Gastgeber zur Verweigerung des Bezugs der Unterkunft, zur Kündigung des Gastaufnahmevertrags und zur Berechnung von Rücktrittskosten nach Ziff. 6 dieser Bedingungen.

9. Haftung, Verjährung

9.1. Haftung des Gastgebers: Die vertragliche Haftung des Gastgebers für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Aufenthaltspreis beschränkt, soweit ein Schaden des Gastes vom Gastgeber weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit der Gastgeber für einen dem Gast entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Erfüllungsgehilfen verantwortlich ist.

9.2. Vertragliche Ansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Gastgebers oder seines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Gastgebers oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung seines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Alle übrigen vertraglichen Ansprüche verjähren in einem Jahr.

9.3. Ansprüche des Gastes gegen den Gastgeber aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.

9.4. Eine etwaige Gastwirtshaftung des Gastgebers für eingebrachte Sachen gemäß §§ 701 ff. BGB bleibt durch diese Regelung unberührt.

9.5. Der Gastgeber haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die während des Aufenthalts für den Gasterkennbar als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen usw.). Entsprechendes gilt für Fremdleistungen, die bereits zusammen mit der Buchung der Unterkunft vermittelt werden, soweit diese in der Ausschreibung, bzw. der Buchungsbestätigung ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet sind.

9.6. Haftung der LHG, Verjährung dieser Ansprüche
Die Haftung von LHG auf Schadensersatz gegenüber dem Gast aus dem Vermittlungsvertrag ist ausgeschlossen, soweit der Schaden auf leichter Fahrlässigkeit beruht. Dies gilt nicht, wenn eine Kardinalpflicht verletzt wurde. Eine Kardinalpflicht ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und/oder auf deren Einhaltung der Gast regelmäßig vertrauen darf und/oder die für das Erreichen des Vertragszwecks von wesentlicher Bedeutung ist bzw. deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet. Ansprüche gegenüber LHG verjähren innerhalb eines Jahres. Die obigen Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz der Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen oder gesetzlicher Vertreter der LHG sowie bei gesetzlich vorgesehener verschuldensunabhängiger Haftung oder bei übernommenen Garantien.

10. Rechtswahl und Gerichtsstand

10.1. Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Gastund dem Gastgeber sowiedem Gast und der LHG findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Entsprechendes gilt für das sonstige Rechtsverhältnis.

10.2. Soweit bei zulässigen Klagen des Gastes gegen den Gastgeber oder die LHG im Ausland für deren Haftung dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Gastes Kunden ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

10.3. Der Gerichtsstand für vermögensrechtliche Streitigkeiten aus den Verträgen zwischen dem Gast und LHG sowie dem Gast und dem Gastgeber ist Lüneburg, wenn der Gast Kaufmann ist und der Vertrag zum Betrieb seines Handelsgewerbes gehört, wenn der Gast eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

10.4. Für Klagen gegen Gäste, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohn-/Geschäftssitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohn-/Geschäftssitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des Gastgebers vereinbart.

10.5. Falls sich eine der hier enthaltenen Bestimmungen als unwirksam oder nicht durchsetzbar herausstellen sollte, hat die keinen Einfluss auf die anderen Bestimmungen. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge.

Vermittelnde Tourismusstelle ist:
Lüneburger Heide GmbH
Geschäftsführer: Ulrich von dem Bruch
Handelsregister beim AG Lüneburg, Nr. 201164
Wallstrasse 4
21335 Lüneburg
Tel.: 0700 – 20 99 30 99
(Mo-Fr 09-18 h, normale Gebühren, z.B. aus dem Festnetz der Telekom 0,06 bis 0,12 €, Mobilfunk mehr)
Fax: 04131 - 30 98 10
E-Mail: buchung@lueneburger-heide.de