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Museums-Freigelände
Bergmännischer Ölförderschacht (Nachbau)
Pipeline vorm Erdölmuseum
Museums-Freigelände
Museums- Freigelände: Historischer Öltransport
Wietzes Wahrzeichen: Bohrturm 70 im Erdölmuseum
"Laterne und Eimer"
Eingang zum Erdölmuseum
Bohrköpfe im Freigelände
Bohrturm Modell
Ölproben in der Ausstellung
Bohrkopf Detail
Wietze früher
Museums-Freigelände: Bohrtürme
Lüneburger Öltankwagen 1908
In der Ausstellung
An der Hunäusbohrung
Dicke Berta
Blick nach oben in einen Bohrturm
Bohrköpfe
Flug über Wietze und das Erdölmuseum
Museums-Freigelände Bohrturm
Museums-Freigelände Bohrturm
Museums-Freigelände
Museums-Freigelände
Museums-Freigelände
Museums-Freigelände Bohrtürme

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Wietze: Das Deutsche Erdölmuseum

Das Deutsche Erdölmuseum in Wietze ist eines der faszinierensten Museen Deutschlands. Es liegt nämlich auf einem richtigen Ölfeld - der Teufelsinsel.

Erste fündige Bohrung der Welt

Die erste fündige Erdölbohrung der Welt war nicht in Texas oder Dubai, sondern in der Lüneburger Heide.

1858/59 bohrte der Geologe Georg Konrad Christian Hunäus in Wietze bei Celle in der Lüneburger Heide erfolgreich nach dem schwarzen Gold und war damit der erste der Welt. Die Bohrstelle kann man heute noch besichtigen.

1899 brach dann das Ölfieber in Wietze aus, als man bei einer Bohrung in 270 m Tiefe freifließendes Öl fand. Der Ölboom veränderte Wietze innerhalb weniger Jahre. Die Infrastruktur wurde verbessert, eine Raffinerie wurde gebaut.


Wietze war bis 1920 das produktivste Erdölfeld in Deutschland

Die Anzahl der Bohrbetriebe nahm rasant zu. Wietze förderte ca. 80 % des deutschen Öls und war der wichtigste Versorger Deutschlands.

1963 wurde die Erdölförderung in Wietze eingestellt, doch bis heute sind noch überall Spuren der Erdölindustrie zu entdecken.

Das Deutsche Erdölmuseum wurde 1970 auf einem Teilstück des ehemaligen Ölfeldes (der so genannten Teufelsinsel) eingerichtet.


Das Museum

Das Museum befindet sich auf dem ehemaligen Wietzer Ölfeld. Die Wietzer Bauern gewannen hier schon in der frühen Neuzeit Öl aus Teerkuhlen, das sie als Schmier- und Heilmittel verkauften.

Der ausgewaschene Ölsand wurde als Straßenbelag benutzt. 1838 entstand die erste Asphaltstraße Deutschland aus Wietzer Ölsand: Der Jungfernstieg in Hamburg.

Die industrielle Förderung begann 1858/59 mit einer der weltweit ersten erdölfündigen Bohrungen (Hunäus-Bohrung). 1918 erschloss die Deutsche Erdöl Aktiengesellschaft (DEA) mit einem Schachtbetrieb die bergmännische Förderung von Ölsand und Sickeröl aus einer Tiefe von etwa 300 m. 1963 endete die Erdölförderung in Wietze.

Am 1.9.1970 öffnete das Erdölmuseum Wietze auf einem ehemaligen Fördergelände der Deutschen Erdöl-Aktiengesellschaft DEA (damals Deutsche Texaco Aktiengesellschaft) seine Pforten.


Original Ölfeld im Freigelände

Das 18.000 m2 große Freigelände wurde als Teil des Erdölgebietes Wietze so erhalten, wie es bis 1963 in Betrieb war.

In einem 300 qm großen Ausstellungsraum können sich die Besucher anhand von Modellen und zahlreichen Fotos über die Geschichte des Erdölfeldes Wietze, die geologischen Grundlagen, verschiedene Bohr- und Fördertechniken, sowie die Verarbeitung und Verwendung von Kohlenwasserstoffen informieren.

Das Besondere ist aber das Freigelände, auf dem heute noch funktionierende Förderanlagen an ihrer ursprünglichen Stelle stehen. Sie förderten das Wietzer Öl von 1905-1963.

Der bergmännische Betrieb kann als Nachbau einer Förderstrecke besichtigt werden.

Zur Erstausstattung des Museums gehören auch

  • einige Funktionsmodelle von Bohr- und Förderanlagen,
  • geologische Schaustücke aus dem Wietzer Erdölschacht,
  • Rohölproben und Erdölprodukte
  • sowie Bohrmeißel,
  • Paraffinkratzer
  • und Hilfswerkzeuge für den Förderbetrieb.

  • Highlights der Ausstellung sind

  • der originale, 1917 zum Patent angemeldete, Feldseimograf Ludger Mintrops
  • ein Öltankwagen der Lüneburger Spedition Scharff von 1908,
  • ein Kehrradantrieb von 1904,
  • sowie die beiden Feldbahnen Emma und Dicke Berta.

  • Riesiger Bohrturm ist Wahrzeichen

    Wahrzeichen der Stadt Wietze ist mittlerweile der Original-Bohrturm mit 57 m Höhe.


    Spannende Fragen um das ständig aktuelle Thema "Öl" werden im Museum beantwortet:

    Was ist drin im schwarzen Gold?

    Wie entstehen Erdöl und Erdgas?

    Wie kommt das Erdöl in das Gestein?

    Wie misst man die Qualität von Erdöl?

    usw.....


    Führungen

    Führungen sind auf Vorbestellung für Gruppen bis 25 Personen möglich, die Dauer beträgt ca. 1,5 Stunden. Die oben angegebenen Preise verstehen sich zuzüglich des Eintrittspreises pro Person. Zudem finden Führungen zu festen Terminen statt, diese finden Sie hier.

    Anfahrt

    Über die A7:

     

    Verlassen Sie die A7 an der Abfahrt "Schwarmstedt / Wietze" und folgen Sie der Beschilderung der B 214 nach Wietze. Im Ort ist das Museum ausgeschildert.


    Aus Celle:

    Folgen Sie der B 214 nach Nienburg. Automatisch kommen Sie durch Wietze. Im Ort ist das Museum ausgeschildert.


    Navi-Adresse:

    Deutsches Erdölmuseum Wietze

    Schwarzer Weg 7-9, 29323 Wietze

    Fakten

    Wietze: Das Deutsche Erdölmuseum

    Schwarzer Weg 7-9
    29323 Wietze

    Telefon

    Anfragen/Informationen: 05146 / 92 340

    Fax

    Anfragen/Informationen: 05146 / 92 342

    E-Mail

    info@erdoelmuseum.de

    Preise:

    Erwachsene: 6,00 €
    Ermäßigt (Schüler, Azubis, Arbeitslose und Schwerbehinderte mit Ausweis): 3,00 €
    Familienkarte (2 Erwachsene, 4 Kinder bis 16 Jahre): 10,00 €
    Gruppen ab 6 Personen, pro Person: 5,00 €
    Kinder unter 6 Jahren: frei
    Gruppenführung für Erwachsene (mit Anmeldung)Dauer ca. 1,5-2 Std.: 35,00 €
    Führung Schülergruppen (nach Anmeldung): 25,00 €
    Englische Führung: 40,00 €
    Experimente rund ums Öl inklusive Führung (auf Vorbestellung): 50,00 €
    Schülergruppen pro Person: 3,00 €
    Diavortrag: 30,00 €
    Abendvortrag pro Person: 4,00 €

    Öffnungszeiten:

    März - November: Di - So 10 -17 Uhr
    Juli - August: täglich 10 -18 Uhr
    Einlass:  bis 1 Stunde vor Schließung
    an Feiertagen auch montags: geöffnet
    Dezember - Februar: Museum geschlossen (Winterpause)
    Gruppen: auf Anfrage ganzjährig

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